Markante Hügel und Gipfel im Osten

(klicken Sie auf dieses Panorama, um es zu vergrössern)


Das Matterhorn des Allgäus: der Hochvogel

Häufig ziert sich der Hochvogel und zieht sich schmollend in seine Wolkendecke zurück...
Häufig ziert sich der Hochvogel und zieht sich schmollend in seine Wolkendecke zurück...

 Das "Allgäuer Matterhorn" wird der Hochvogel genannt - er ist allerdings 75 km vom Napoleonturm entfernt und dadurch nur selten klar sichtbar.


der Hochvogel von Tägerwilen aus
der Hochvogel von Tägerwilen aus

Aber zuweilen thront er wie eine majestätisch-mystische Pyramide über dem Bodensee und erinnert tatsächlich an das Matterhorn.

"Blick zurück" zum Napoleonturm; im Vordergrund mit der Antenne der Pfänder
"Blick zurück" zum Napoleonturm; im Vordergrund mit der Antenne der Pfänder

Steinbock oder männliches Schaf? - der Widderstein


Der Grosse Widderstein wird schon 1059 erstmals erwähnt, als "Widerostein" - dabei bleibt offen, ob die Bedeutung "Stein der Widder" auf Steinböcke oder männliche Schafe zurückgeht.

Besteigen Sie den Widderstein vom Hochtannbergpass aus - ein "knackiger Gipfelanstieg" im letzten Steig eröffnet eine grandiose Fernsicht!

Blick zurück an der Üntschenspitze vorbei Richtung Napoleonturm
Blick zurück an der Üntschenspitze vorbei Richtung Napoleonturm

Nicht nur rot im Abendrot: die Rote Wand

 

Die Rote Wand tritt uns Schweizern nicht nur im Morgen- oder Abendrot rot daher: sie besteht aus rötlichem Liaskalk.


www.lechtal-info.com
www.lechtal-info.com

 

 

Steigen Sie von Dalaas im Süden über den Formarinsee (auch schon zum "schönsten Punkt Österreichs" gewählt) zum 2363 m hohen Pass zwischen Roter Wand und Rothorn hoch.

 

Die Besteigung der Roten Wand selbst erfolgt dann über den Gipfelgrat, was aber schwindelfreien Kletterern vorbehalten ist, also nicht mir.


Blick vom Furkajoch der Roten Wand Richtung Bodensee; Foto F. Böhringer, WikiCommons
Blick vom Furkajoch der Roten Wand Richtung Bodensee; Foto F. Böhringer, WikiCommons

Zimba, nicht Zumba

Zimba vom Saulakopf aus; F. Böhringer, WikiCommons
Zimba vom Saulakopf aus; F. Böhringer, WikiCommons

Schon wieder ein Matterhorn:

nach dem Allgäuer Matterhorn, dem Hochvogel, wird die Zimba das Vorarlberger Matterhorn genannt.

Zum Glück macht uns Schweizern noch niemand das Zermatter Matterhorn streitig!


die Zimba in Morgenstimmung vom Napoleonturm aus
die Zimba in Morgenstimmung vom Napoleonturm aus

Ähnliche Situation wie bei der Roten Wand: der Gipfel ist eine Klettertour, Wanderer müssen sich mit einem Übergang in der Nähe zufriedengeben, in diesem Fall dem Zimbajoch.

Der Aufstieg von Süden über die Heinrich-Hüter-Hütte erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. So steigen wir eben von Norden über die Sarotlahütte zum Zimbajoch auf.

 

In einem Wanderführer steht: "Von hier kann – allerdings in Form von Kletterei – die Zimba (2643 m) in Angriff genommen werden. „Normalverbraucher“ werden an diesem Punkt aber auch mit der grandiosen Aussicht in die rundum liegende Bergwelt zufrieden sein!"

Wir werden es bald testen!


übrigens erstaunlich: das ist der Blick von Radolfzell zum Napoleonturm - links davon ist die Zimba sichtbar!


Der mit dem Drehrestaurant: der Hohe Kasten

Geniessen Sie ein Frühstück in der Morgensonne im Drehrestaurant auf dem Hohen Kasten - oder feiern Sie dort  Ihr nächstes Familienfest!


Sie ahnen meinen Ratschlag: erst das Hochsteigen verleiht den nötigen Hunger auf den verdienten Brunch, hinunter können Sie dann wieder mit der Luftseilbahn...

Drusenfluh und Hoher Kasten vom Napoleonturm aus
Drusenfluh und Hoher Kasten vom Napoleonturm aus
der "Blick zurück" über Brülisau und Appenzell zum Napoleonturm
der "Blick zurück" über Brülisau und Appenzell zum Napoleonturm

Der Weinfelder Hausberg: der Ottenberg

Neinnein, diese Ruine steht nicht mehr auf dem Ottenberg (die Burg ist 1830 in sich zusammengestürzt, noch bevor sie ganz fertig geworden war) - aber sie befand sich genau beim heutigen Restaurant Thurberg.

 

Dort sind auch 400 Fundstücke einer Höhensiedlung aus der Jungsteinzeit und einer andern aus der Bronzezeit entdeckt worden, die im Restaurant besichtigt werden können.

Alt-Thurberg; Zeichnung von J.J. Rietmann 1838
Alt-Thurberg; Zeichnung von J.J. Rietmann 1838

Infotafel des Amtes für Achäologie TG
Infotafel des Amtes für Achäologie TG

 

Gehen Sie also nicht nur frühmorgens auf den Maitanz oder zum Essen in den Stelzenhof (was zwar auch seine guten Gründe hat), sondern wechseln Sie ab mit dem Restaurant Thurberg, und zwar aus drei Gründen:

- das Alpenpanorama, das Sie von der Terrasse aus geniessen, haben Sie schon auf dem Napoleonturm kennengelernt (wie viele Berge kennen Sie denn noch...?)

- der bedeutende (prä)historische Standort mit den 400 Fundstücken

- seinen berühmten Cordon-Bleus


"Blick zurück" über den Wachtersberg
"Blick zurück" über den Wachtersberg
der "Blick zurück" zum Napoleonturm von Ottoberg aus
der "Blick zurück" zum Napoleonturm von Ottoberg aus


Dem Alltag entschweben: der Säntis

Der Säntis gilt als "Hausberg der Nordostschweiz". Seinen Namen verdankt er Sambutin (der am Samstag Geborene), der schon im 9. Jahrhundert die Säntisalp bewirtschaftet hatte.


der Säntis vom Napoleonturm aus
der Säntis vom Napoleonturm aus

Im letzten Jahrhundert wurde eine Bergbahn von Appenzell auf den Säntis geplant - jene, die heute in Wasserauen so unvermittelt aufhört.

Foto: myswitzerland
Foto: myswitzerland

So bleibt uns neben dem Aufstieg zu Fuss nur noch die Schwebebahn von der Schwägalp aus - ganz gemäss dem Werbeslogan der Säntis-Schwebebahn:

Na also!

Foto: saentisbahn.ch
Foto: saentisbahn.ch

Lesen Sie auf der Galerie vom alten zum neuen Hotel die Geschichte der Säntisträger, die alles Baumaterial für das alte Hotel inklusive Waschmaschine (140kg!) von Wasserauen her auf ihren starken Schultern auf den Säntis getragen haben...

"Blick zurück" mit der Säntis-Webcam nach Norden und zum Napoleonturm
"Blick zurück" mit der Säntis-Webcam nach Norden und zum Napoleonturm

Churfirsten oder Kurfürsten?

David Keller, Weinfelden
David Keller, Weinfelden

 

Falsch geraten: das sind gar nicht die Churfirsten - es ist das Höhenprofil der "Churfirsten-Challenge", das heisst der Besteigung aller sieben Churfirsten gleich hintereinander. Start ist bei Starkenbach, am Ende geht's vom Chäserrugg nach 3'800 Höhenmetern mit der Luftseilbahn wieder hinunter.


Auf dem historischen Panorama sind die Churfirsten noch so angeschrieben:

Kaiserruck - Zustoll - Scheibenstoll - Brisi - Breitenalp - Selunerrack


Mischen wir uns nicht in den Streit der Etymologen, ob der Name auf "Churfirsten" (First als Bergkette und Grenze gegen das romanisch sprechende Rätien) oder auf "Kurfürsten" (die Äbte des Klosters SG als Fürsten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation) zurückgeht...

"Chäserrugg - Hinterrugg - Schiibestoll - Zuestoll - Brisi - Frümsel - Selun",

dieses Sprüchlein mussten wir in der Schule noch auswendig lernen.


Grundnahrungsmittel Höhlenbär
Grundnahrungsmittel Höhlenbär

Machen Sie's so wie an der Churfirsten-Challenge: besteigen Sie die Churfirsten mit Ihren Kindern von rechts nach links, es müssen ja nicht gleich alle auf einmal sein. Der erste, der Selun, ist gleich auch der einfachste. Fahren Sie mit der abenteuerlichen Selunbahn von Starkenbach aus auf den Vorderselun.

Besuchen Sie dann das Wildmannlisloch und erfahren Sie dort, welches wilde Mannli dort einmal gehaust hat und dass sich die Eiszeitjäger vor 40'000 Jahren vorwiegend von Höhlenbären ernährt hatten. Deren Knochen finden Sie in der Höhle zwar nicht mehr - aber zuweilen meint man doch die Silhouetten einiger steinzeitlicher Höhlenbewohner zu erkennen.

der Blick zurück vom Selun aus über den Stockberg Richtung Napoleonturm
der Blick zurück vom Selun aus über den Stockberg Richtung Napoleonturm