
1582 reist Leonhard Zollikofer als Gesandter des Standes St. Gallen zum französischen König Henri III. nach Paris; seinen geliebten Jagdhund Fidelis muss er allerdings schweren Herzens zuhause lassen.
Ebenso schweren Herzens reisst Fidelis zwei Wochen nach der Abreise seines Herrn aus dem Schlosshof des Pfauenmooses bei Berg SG aus, nimmt die Fährte seines Herren auf, behält diese 1'000 km lang in seiner Nase - und trifft seinen geliebten Leonhard im "Vorzimmer des Königs" im Schloss Saint-Cloud bei Paris.
Der König schenkt Zollikofer als Anerkennung für die Treue seines Hundes vier goldene Halsketten ("hoffentlich sind mir die Eidgenossen ebenso treu…").
Grund genug, sich auf die Fährte dieses Fidelis zu machen, und zwar „à pied“:
Den Schweizer Teil der Wanderung finden Sie auch auf SchweizMobil unter diesem Link.
Der Weg führt vom Pfauenmoos durch Elgg, Winterthur, Brugg, Rheinfelden und Basel, wo der Hund gesehen worden war.
Von Basel bis nach Paris wählte ich vorwiegend die Fernwanderwege Grandes Randonnés GR 7 und 2.

Hier einige "Tagesfotos" der 37 Etappen:
Aufbruch um 5 Uhr beim Pfauenmoos.
Wanderung zur Sitter und entlang der Hauptwiler Weiher nach Bischofszell mit Besuch des Gottesdienstes, in dem mein Freund Beat Klavier spielte.
Übernachtung bei Freunden in Gabris auf dem Nollen.
Nollen - Wil - Sirnachberg mit dem Jubla-Aussichtsturm - Hackenberg - Balterswil